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Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda 21 Herrenberg

Home und Aktuelles

Lieber Besucher, liebe Besucherin unserer Homepage,

Wir - der Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda 21 Herrenberg - bemühen uns, unseren Webauftritt aktuell und übersichtlich zu halten.

Unser Webauftritt besteht zur Zeit aus 19 Seiten (siehe gelber Linkbalken links) und vielen weiteren Beiträgen, auf die wir innerhalb der 19 Seiten verlinken. So entsteht die übliche "Baumstruktur", die eine Suche nach speziellen Beiträgen erschwert. Zur Erleichterung finden Sie diese und weitere Beiträge zusätzlich gesammelt unter Artikelsammlung und Presse.

Bitte beachten Sie auch unseren Link Veranstaltungen und Termine !

Nutzen Sie unsere Pinwand als Diskussionsforum! Wir freuen uns über jeden sachlichen Beitrag.
 

Unbegrenzte Meinungsfreiheit? (11.01.2012)

Es ist gut, dass in Deutschland jedermann/frau seine Meinung in Leserbriefen unzensiert äußern darf und kann (Ausnahme: Beleidigungen, rassistische Inhalte etc). Der Verfasser sollte sich im Klaren sein, dass im Zeitalter der elektronischen Zeitung sein Werk auf immer und ewig im Internet kursieren wird, samt seines Namens. Sogar oder besonders wenn dem Namen ein Dr. vorangestellt ist. Wenn ein Leserbrief (wissentlich?) falsche Zahlen anführt und Behauptungen an der Grenze zur Lüge aufstellt, wird Meinungsfreiheit gründlich missverstanden: Tatsachen verbiegen ist nicht Freiheit, sondern ganz schlechtes Benehmen.

Schauen Sie in unsere Pinwand (Rubrik: Wirkungsgrad von PV) und bilden Sie sich ein eigenes Urteil.
 

Energiesparen in Japan (01.01.2012)

Energiesparen wird gerade in Zeiten stetig steigender Energiekosten großgeschrieben. So auch in Japan. Während man sich aber hierzulande häufig nur mehr "halbherzig" bemüht, zum Beispiel durch die Reduzierung der Heizungstemperatur in den eigenen vier Wänden oder durch "Umschwenken" von fossilen auf erneuerbare Energien, sieht das im "Land der aufgehenden Sonne" wesentlich anders aus.

Denn bedingt durch die Atomkatastrophe im März dieses Jahres herrscht in Japan offensichtlich ein massiver Energiemangel. Eben dieser veranlasste unlängst die japanische Regierung dazu, rigorose Energiesparmaßnahmen im ganzen Land in Kraft zu setzen. Sicherlich auch zum Leidwesen der Bürger, denn die wurden zum Teil in besonderem Maße "in die Pflicht genommen".

So ist es fortan nicht mehr allein damit getan, die Heizungstemperatur zu drosseln. Sondern sowohl im gewerblichen Sektor, als auch in privaten Bereichen ist man dazu angehalten, die Heizkörper in Wohngebäuden oder Arbeitsstätten auf eine Maximaltemperatur von 20 Grad Celsius einzustellen. Darüber hinaus - so ist es auf der Webseite der japanischen Behörden ersichtlich - wird den Menschen empfohlen, auf dem Weg zur Arbeit eine Bus- oder U-Bahn-Station früher auszusteigen, um sodann den restlichen Weg ins Büro durch rasches Gehen zurückzulegen. Schließlich könne man auf diese Weise die Körpertemperatur erhöhen. Wer dennoch friert, kann sich an wärmenden Speisen gütlich tun. Suppen oder Gerichte, die Ingwer enthalten, sollen besonders wärmend sein.

Angesichts der Tatsache, dass landesweit zahlreiche Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, haben die Menschen in Japan derzeit mit einer akuten Stromknappheit zu kämpfen. Handlungsbedarf ist also in jedem Fall erforderlich. Wissenswert ist gleichwohl, dass die komplette Stilllegung des Atomkraftwerkes in Fukushima durchaus dreißig Jahre oder länger dauern wird. Der damit verbundene Kostenaufwand beträgt, Expertenmeinungen zufolge, sage und schreibe mehrere Milliarden Euro. Grund genug auch für die japanische Regierung, dem Betreiber-Unternehmen Tepco mit circa acht Milliarden Euro "unter die Arme zu greifen". Nur auf diese Weise sei es möglich, dass der Atomkonzern eines Tages auch Schadensersatzzahlungen leisten könne.

Quelle: www.energieportal24.de/artikel_3819.htm
 

Neun von zehn deutschen Immobilienkäufern legen Wert auf gute Energiebilanz (12.12.2011)

Der energetische Zustand einer Immobilie beeinflusst zunehmend die Kaufentscheidung von Immobilieninteressenten. Bei der Einschätzung des Objekts wird jedoch der Energieausweis oft als wenig hilfreich wahrgenommen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Immobilienbarometers von Interhyp und ImmobilienScout24, für das 1.896 Immobilienkäufer befragt wurden.

Die energetischen Eigenschaften einer Immobilie werden immer bedeutender für die Kaufentscheidung. Für mehr als ein Viertel der derzeitigen Interessenten einer Kaufimmobilie (26 Prozent) sind Bausubstanz und Heizungsanlage ebenso wichtig wie Preis, Lage oder Ausstattung des Objekts. mehr

 

Neuer Leitfaden für Bürgerenergieanlagen (12.12.2011)

Eine Broschüre der EnergieAgentur.NRW gibt Tipps, wie Bürger gemeinschaftlich erneuerbare Energieanlagen betreiben und finanzieren können. Anhand konkreter Beispiele erläutert der Leitfaden mit dem Titel "Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen", welche Gesellschaftsformen sich für derartige Projekte eignen. Darüber hinaus gibt die Broschüre Betreibergesellschaften Ratschläge dafür, wie sich geplante Bürgerenergieanlagen erfolgreich finanzieren lassen. mehr

 
Detail eines Plakates in S-Rohr

Energiebilanz Stuttgart 21 (10.11.2011)

Bild rechts: Der Ausschnitt aus einem Plakat der Bahn (2010 an S-Bahn-Haltestelle in Stg.-Rohr fofografiert) illustriert die Polarisierung beim Thema S21.

Wir (AK Energie) haben uns bisher zu dem Thema zurückgehalten, weil es auch in unserem Arbeitskreis zwei "Pole" gibt. Jedoch beim Punkt "Energieverbrauch" sind wir uns einig: S21 schneidet schlecht ab. Die wichtigsten Fakten:

- Dauerbaustelle und Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt für mindestens 15 Jahre bedeuten Umwege für PKW und LKW.

- Durch Fahrplanänderungen und Verspätungen während der Bauzeit steigen genervte ÖPNV-Nutzer aufs Auto um. Potentielle neue Bahnkunden werden abgeschreckt.

- Während der Bauzeit hoher Energieeinsatz für Transporte, Grabungen, Grundwassermanagement, Herstellung von Baustoffen, Bautätigkeiten.

- Der unterirdische Bahnhof hat einen hohen Energieverbrauch für Rolltreppen, Aufzüge, Belüftung, Beleuchtung und Züge (Steigungen).

- 1,2 bis 1,5 Mio. mehr Fluggäste werden von der Flughafengesellschaft Stuttgart erwartet.

- S21 bringt keinen einzigen LKW von der Straße auf die Schiene. Und das, wo der Güterverkehr in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren um prognostizierte 70% zunehmen wird. Lesen Sie dazu einen fundierten Artikel in der ZEIT.

Und das Hauptargument: S21 bringt nicht mehr sondern nur schnellere Züge auf die Schiene.

Zur Energiebilanz zwei interessante Links:
www.s21-christen-sagen-nein.de/81.0.html
www.schlichtung-s21.de/.../Nitsch_ökologische_Gesamtbilanz(..).pdf

Möglichkeit zum Diskutieren: auf unserer Pinwand!
 

Thema verfehlt? (10.11.2011)

Auf den ersten Blick schon. Ist auch aus dem Zusammenhang gerissen. Aber im Kontext wirds auch nicht besser.

Eigentlich geht es um (sinnvolle) Auslastung unserer Sporthallen. Auch die neue Markweg-Halle muss immer noch beheizt werden, trotz Photovoltaik auf dem Dach.

Schreiben Sie Ihre Meinung dazu in unserer Pinwand, unter dem Thema "Thema verfehlt?".

 

Tag des Passivhauses vom 11. - 13.11.2011 (09.11.2011)

Die Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland, ihre Mitglieder und das Passivhaus Institut laden Interessierte ein, die Vorzüge solcher energieeffizienten Häuser ganz persönlich zu erleben. Passivhaus-Gebäude unterschiedlichster Architektur beteiligen sich in ganz Deutschland an dieser Veranstaltung. Besichtigungsobjekte finden Interessierte unter www.passivhausprojekte.de.

Auch in Herrenberg und Umgebung sind vom 11. - 13.11.2011einige Passivhäuser zu besichtigen. Unter anderem in Nufringen, Gäufelden-Öschelbronn, Grafenau, Affstätt (Haus Weller), Sindelfingen und Böblingen. Um die rein aus privatem Engagement und unentgeltlich teilnehmenden Passivhausbewohner nicht zu überfordern, wird eine Anmeldung über die Kontaktinfo erwartet, siehe obiger Link.

 

Verivox und Co: Das Märchen vom günstigsten Preis (01.09.2011)

Vergleichsrechner: Wer den Stromanbieter wechselt, steuert oftmals eines der populären Onlineportale an. Doch Vorsicht: die Websites vermitteln nur selten auch den tatsächlich billigsten oder besten Anbieter. in "Capital" erschien ein aufschlussreicher Artikel dazu. Mehr..

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Energiesparer des Monats: Mit 135 Watt Ökostrom je Einwohner rangiert Herrenberg auf Platz 812 (01.09.2011)

In Sachen Ökostrom wurde 2011 bundesweit ein neuer Rekord erreicht: Erstmals stammt gut ein Fünftel des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge 57,3 Milliarden kWh (Kilowattstunden) Energiebedarf mit Ökostrom abgedeckt, was einem Marktanteil von stolzen 20,8 Prozent entspricht. Dieser Trend ist auch in Herrenberg deutlich sichtbar. Wie der Arbeitskreis Energie (AKE) der Lokalen Agenda 21 in Herrenberg herausarbeitete, hat sich allein die Solarleistung der Stadt in den vergangenen drei Jahren verdoppelt mehr..

 

Ökostrom von der neuen Markweghalle (23.05.2011)

Passend zu Herrenbergs Leitbild und zu der seit März stark gestiegenen Nachfrage nach Ökostrom: Die neunte Ausbaustufe des Herrenberger Sonnendachs geht in diesen Tagen ans Netz.
Und noch eine Premiere: die Markweg-Sporthalle ist das erste städtisches Gebäude, das speziell für die Bestückung mit Photovoltaik geplant wurde.  mehr

 

Veranstaltungshinweis: "Lampe ist nicht gleich Lampe" (10.05.2011)

Am 12. Mai 19 Uhr referieren Jörn Gutbier und Karsten Schöck vom Arbeitskreis Energie gemeinsam über Lampen für den häuslichen Gebrauch und demonstrieren ihre Eigenschaften an einem "Lampen-Demonstrationsstand". Mit diesem können sie z.B. die elektrische Leistung, die Beleuchtungsstärke und das Lichtspektrum der eingeschalteten Lampen messen.

Darüber hinaus kann die Stärke und Frequenz des emittierten Elektrosmogs der verschiedenen Lampen messtechnisch dargestellt werden. Die Referenten sprechen über die Lebensdauer und Preise der Lampen und wo diese jeweils am besten eingesetzt werden können. mehr

 

Veranstaltungshinweis: Vortrag von Dr. Joachim Nitsch (04.05.2011)

Am 6. Mai 19 Uhr, Haus der Begegnung: Der renommierte Energiewissenschaftler berichtet in seinem Vortrag über Untersuchungsergebnisse aus der "Leitstudie 2010", die unter seiner Leitung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart gemeinsam mit zwei weiteren Forschungsinstituten entstanden ist.

In mehreren Szenarien wird untersucht, wie sich eine verbesserte Energienutzung der Stromverbraucher, Energieeinsparungen bei der Wärmeversorgung, zukünftige Preissteigerungen bei fossilen Energieträgern, der Ausbau von Wind-, Bio- und Solarenergie und der Ausstieg aus der Atomenergie auf den Strompreis, die Volkswirtschaft und die Verminderung des Energieverbrauchs und der Treibhausgas-Emissionen auswirken. mehr

 
Weitere Meldungen älteren Datums in unserem Archiv unter  Archiv:Aktuelles 


Letzter Eintrag: 04.01.2012