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Archiv: Aktuelles

 

25 Jahre Tschernobyl: Veranstaltungshinweis (17.04.2011)

Vor 25 Jahren explodierte der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl. Wir möchten auf zwei Veranstaltungen dazu in Herrenberg hinweisen:

Am 20. April sprechen Architekt Eberhard Gutmann und Bauleiter Christof Schill über ihr Projekt "Bau von ökologischen Umsiedlungshäusern für Familien aus dem Tschernobylgebiet".

Parallel dazu findet eine Fotoausstellung "Tschernobyl - verseuchtes und verlassenes Land" statt (im Krankenhaus Herrenberg).

 

Energieverbrauch wird transparenter (17.04.2011)

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) hat jetzt erstmals eine Energie-Anwendungsbilanz für Deutschland vorgelegt. Damit ist es nunmehr möglich, den Verbrauch sowie die einzelnen Anwendungszwecke in den Bereichen Industrie, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen, bei den Privathaushalten und im Verkehr zuverlässig zu ermitteln.

Methodisch ungesichert war bislang noch, wie Energie in den einzelnen Verwendungsbereichen (Wärme, Kälte, Prozessenergie, mechanische Energie, Elektronik und Beleuchtung) eingesetzt wird. Diese Lücke schließt die AG Energiebilanzen jetzt durch die Anwendungsbilanzen für die Endenergiesektoren in Deutschland. Die zunächst für das Jahr 2008 erstellte Anwendungsbilanz ist das Ergebnis ...   mehr

 

Kosten, Konzerne und Kristallkugeln (17.04.2011)

"(..) Einerseits sind wir unseren Aktionären verpflichtet, wir müssen also das Vermögen des Unternehmens wahren und am Besten auch mehren (..) Wir müssen aber auch beachten, wie Kunden und das politische Umfeld reagieren und welche Auswirkungen es auf unser Image geben könnte.", meinte EnBW-Chef Hans-Peter Villis auf die Frage, warum er nicht gegen das Atom-Moratorium der Bundesregierung klagt. (Quelle: Gäubote vom 16.04.2011 "Wir brauchen Stresstest für Stromnetz")

Fakt: Unsere Energieerzeugung liegt in der Hand von Aktionären. Ein Aktionär will Profit - wie, ist drittrangig. Muss nicht parallel zum Umbau der Energieerzeugung auch ein Umbau der Energiekonzerne erfolgen? Energie in Bürgerhand? Bezahlt der Verbraucher den Strom oder den Aktionär? Ein weites Feld, auf dem sich trefflich diskutieren lässt.

Die künftige Entwicklung der Stromkosten und generell der Energiepreise, nach Abschalten aller AKWs, unterliegt zur Zeit der Deutungshoheit von Wahrsagern, die in ihre selbstgebastelten Kristallkugeln schauen. Beispiel: Das Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes.    mehr..

 

Energiewende: Dezentrale Energieerzeugung contra teurem Netzausbau (15.04.2011)

(Pressemitteilung von Eurosolar) Die Bundesregierung legt den Fokus bei der Energiewende auf Großprojekte der Energiemonopolisten (diese Bezeichnung wählte auch der Bundesgerichtshof) - unter völliger Verkennung der Tatsache, dass eine kostengünstige und schnelle Energiewende nur dezentral erfolgen kann.

Dabei ist eine vollständige Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen in allen Flächenländern auf der Basis von Anlagen innerhalb der Grenzen des jeweiligen Landes problemlos möglich. Eine dezentrale energieautonome Stromversorgung würde den von den Übertragungsnetzbetreibern verlangten absurd übertriebenen Stromtrassenausbau (Behauptung: 4.500 km, realistisch: 250 km) obsolet machen.

Das bisherige Hindernis für eine solche Entwicklung ist - insbesondere in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern - nicht die Finanzierung, sondern die Unterdrückung vor allem der Windenergie. Viele mittelständische Unternehmen suchen zurzeit in Deutschland händeringend nach Standorten für ihre Investition in erneuerbare Energien.    mehr..

 

Offener Brief an Angela Merkel (09.04.2011)

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel haben am 30. März mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften ein beschleunigtes Ausstiegsszenario aus der Atomenergie gefordert. Der Brief enthält - sehr fundiert und sachlich - alle Argumente gegen Atomkraft und für Erneuerbare Energien.

Nach der Lektüre dieses beeindruckenden Aufrufs an die Politik fragt man sich: Wie ist es möglich, dass grundlegende triviale Zusammenhänge und Fakten von manchen Kreisen immer noch nicht zur Kenntnis genommen werden?    mehr..

 

Nach Passivhaus nun Plusenergiehaus? (12.03.2011)

Das EU-Parlament hat am 18. Mai 2010 die Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verabschiedet. Alle Mitgliedstaaten müssen ihre Bauvorschriften so anpassen, dass ab 2021 nur noch Niedrigstenergiegebäude errichtet werden.

Die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates tritt am zwanzigsten Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft - also irgendwann in diesem Sommer. Schon bis zum 30. Juni 2011 müssen die Mitgliedstaaten bei der EU-Kommission ein Verzeichnis der bestehenden und der gegebenenfalls geplanten Maßnahmen und (Finanzierungs)Instrumente vorlegen, mit denen sie eine Beschleunigung bei der Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und des Umbaus von Gebäuden zu Niedrigstenergiegebäuden erreichen wollen.

Plusenergie, das ist das Haus als Kraftwerk. Es produziert mehr Energie, als seine Bewohner verbrauchen. Es deckt seinen Verbrauch aus Erneuerbaren Energien und speist Ökostrom ins Netz. Es übertrifft jeden bisherigen Standard. Denn auch das Niedrigenergiehaus verbraucht zu viel Energie, und selbst das Passivhaus emittiert noch CO2 in die Atmosphäre. Und schon heute werden Plusenergiehäuser gebaut - siehe Photo: Plusenergie-Siedlung in Freiburg.

Unterzeichen auch Sie die Plusenergie-Petition!   mehr

 

LED-Solarleuchten für Radweg (27.02.2011)

Die Sicherheit gab den Ausschlag. Der Feldweg zwischen Gültstein und dem Schulzentrum im Herrenberger Längenholz ist jetzt beleuchtet. Das Konzept, das dabei umgesetzt wurde, ist bisher einmalig in Baden-Württemberg. Über Jahre hinweg war in der Bürgerschaft, in den Schulen und den kommunalen Gremien die Beleuchtung des gerade auch morgens und abends hoch frequentierten Weges diskutiert worden. Nun ist die Lösung gefunden ... mehr

 

Hotel in Passivhausbauweise (08.02.2011)

(Newsletter CEPHEUS - Passivhaus im Focus, 8.2.2011) Ein Passivhaus-Hotel ist bei Fischen (Oberallgäu) eröffnet worden. Als Nullemissionshaus konzipiert, kommt das Explorer Hotel mit 70 Zimmern bei den Gästen offenbar bestens an: Jetzt schon übersteigen die Buchungszahlen des neuen Hotels vor den Toren Oberstdorfs die Erwartungen von Explorer-Inhaber Jürnjakob Reisigl. Die Mehrkosten, die aufgrund der Passivhausbauweise entstanden sind, schätzt der Hotelier auf sechs bis sieben Prozent und sollen sich in längstens sechs Jahren amortisieren. Der gebürtige Tiroler glaubt, dass ihm der Passivhausstandard auch im Marketing hilft: Ökologie komme bei den Kunden gut an, ganz abgesehen davon, dass das Raumklima in den Zimmern ganz einfach phantastisch sei. Link zum Hotel

 

Technisches Gymnasium UMWELTTECHNIK (01.02.2011)

Das neue Profil mit den Schwerpunktthemen Umwelt und Energie bereitet auf Studium oder Berufsausbildung in der Zukunftsbranche "Umwelttechnologie" vor. Das neue TG wird - vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Kreistages - an der Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen eingerichtet. Es startet im September 2011. Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Informationsveranstaltung am Dienstag, den 22. Februar 2011, um 19.00 Uhr in der Aula der Gottlieb-Daimler-Schule 2, Sindelfingen mehr

 

Sonnendach: Es gibt wieder Anteile! (01.01.2011)

Die Erfolgsgeschichte des Herrenberger Sonnendachs wird mit seiner neunten Ausbaustufe fortgesetzt. Bei der achten Ausbaustufe waren schon innerhalb zwei Wochen alle Anteile vergriffen. Deshalb rät die Lokale Agenda, jetzt schnell zuzugreifen. Warum nicht als "nachträgliches Weihnachtsgeschenk"?
Mehr unter Herrenberger Sonnendächer

 

ZUM NEUEN JAHR.. (31.12.2010)

wünscht der AK Energie nicht nur allen Energiesparern und solchen die es werden wollen, Ökos, Naturburschen, Müslis, Solarfreaks - sondern jedermann/frau das!

 

Eine Weihnachtsgeschichte (24.12.2010)

Ein junges Paar betrat im Traum einen Laden. Hinter der Theke stand ein Engel.

Hastig fragte das Pärchen: "Was verkaufen Sie?" Der Engel antwortete freundlich: "Alles, was Sie wollen."

Die beiden begannen aufzuzählen: " dann hätten wir gerne das Ende aller Kriege in der Welt, bessere Bedingungen für die Randgruppen der Gesellschaft, Beseitigung der Elendsviertel in den armen Ländern, Arbeit für die Arbeitslosen, mehr Gemeinschaft und Menschlichkeit, ein nachhaltiges Gestalten unseres Lebensumfeldes für unsere Kinder ..."

Da fiel der Engel dem Pärchen ins Wort: "Entschuldigung, ihr habt mich falsch verstanden. Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen."

Unser Herrenberger Umwelt-Beauftragter und Agenda-Koordinator Jürgen Baumer sandte uns diese Geschichte und meinte, dann stünden auch wir hinter der Ladentheke .. Danke, Jürgen! Wir geben diese Geschichte weiter an alle, die helfen, diese schöne Erde zu bewahren!

 

Strompreiserhöhung? (16.12.2010)

Weil wir - Mitglieder des AK Energie - weder Zeit noch Lust haben, alle paar Monate nach einem günstigen Stromanbieter zu suchen, beziehen wir unsere elektrische Energie von einem Ökostrom-Anbieter. Wenn Sie also die Preiserhöhung Ihres Stromlieferers nicht klaglos hinnehmen wollen, dann wechseln Sie!

Das ist kinderleicht und in wenigen Minuten erledigt; nur 3 Schritte, wie z.B. bei
www.atomausstieg-selber-machen.de.

 

Teures Passivhaus? (15.12.2010)

"Ein Passivhaus ist deutlich komplizierter als ein herkömmliches Haus. Es ist unorthodox und teuer."

Skepsis gegenüber Passivhäusern ist immer noch verbreitet. Passivhaus-Besitzer und Agenda-Mitglied Joachim Weller fühlt sich herausgefordert.

Vorsicht: Statt der bekannten Lobeshymnen auf die Vorzüge des Passivhauses wird sachlich und eindringlich beschrieben, dass der übliche Kosten-Nutzen-Vergleich mit herkömmlichen Häusern schwierig ist. Ein Passivhaus ist kein Drogerieartikel.

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Mal ein anderer Blickwinkel (10.12.2010)

Die STUTTGARTER NACHRICHTEN sind klar positioniert, Stuttgart 21 wohlwollend zu begleiten (warum auch immer). Aber Stuttgart ist nicht Süddeutschland, und die Stuttgarter Nachrichten sind nicht die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Schade, dass den Abonnenten des hiesigen GÄUBOTE oder der KREISZEITUNG (jeweils Mantelblatt: Stuttgarter Nachrichten) eine andere Sicht tendenziell eher vorenthalten wird.

 

Veranstaltung "Es werde Licht.." (06.12.2010)

Der interessierte Laie musste schon einiges an Zeit mitbringen, um den Vortragsmarathon des Arbeitskreises Energie als Inspirationsquelle für den Einsatz modernster energiesparender und umweltfreundlicher Technologien nutzen zu können (..)

Neueste Beleuchtungstechnologien, Passivhaus-Erfahrungen, Besuch der CARITAS, neuntes Sonnendach und noch etwas Kultur. Pressebericht über unsere Veranstaltung vom 2. Dezember "Es werde Licht.." mehr

 

Heizen durch Frost (10.11.2010)

Nach nunmehr drei Jahren Leben und Wohnen, im Passivhaus-Neubau in Herrenberg-Affstätt, ist es Zeit zurückzublicken, ob sich die während des ersten Jahres gemachten überaus positiven Erfahrungen auch in den Folgejahren bewahrheiten haben. Immerhin konnte das Haus mittlerweile drei Winter und drei Sommer lang zeigen, was es an Wohnqualität und Energiekosten zu bieten hat. mehr

 

Wenn die Tage kürzer werden (28.10.2010)

Richtig zur Geltung kommt die erste Herrenberger Solar-Straßenlampe, wenn die Tage kürzer werden. Die Leuchtdioden (LED) strahlen über dem Fußweg, der im Grünbereich zwischen dem Gültsteiner Weg und der Paul-Gerhard-Straße verläuft, und ihren Strom macht diese moderne Lampe selber.

- Aktiver Beitrag zum Klimaschutz durch Verringerung von CO2–Emissionen
- Keine Kosten fürs Aufgraben
- Keine Kosten fürs Verlegen von Kabeln     mehr

 

CO2 - Prozent oder Prozentpunkte? (21.10.2010)

Im GÄUBOTE erscheinen regelmäßig Leserbriefe von Herrn Krug (*), der den Klimawandel durch natürliche Ursachen erklärt statt durch menschlichen Einfluss. Der Autor belegt das mit Zahlen, die er jedoch falsch interpretiert.

Aussage von Herrn Krug: In den letzten 100 Jahren hat sich der CO2-Gehalt der Luft um acht tausendstel Prozent erhöht.
Das ist falsch. Richtig muss es heißen: um acht tausendstel Prozentpunkte. Der CO2-Gehalt stieg von 300 auf 380 ppm. Die Differenz von 80ppm sind 8/1000 Prozentpunkte. Die Erhöhung in Prozent beträgt aber: 80ppm/300ppm * 100% = 27%. Richtig ist: In den letzten 100 Jahren hat sich der CO2-Gehalt der Luft um 27 Prozent erhöht.

Aussage von Herrn Krug: Bei einer Gesamtmenge von 2000 Milliarden Tonnen CO2 in der Luft ist die Erzeugung von CO2 durch den Menschen zu vernachlässigen.
Auch das ist falsch. Der weltweite Primärenergieverbrauch beträgt zur Zeit circa 400 000 Petajoule pro Jahr. Diese Energie stammt zu 90% aus fossilen Energieträgern. Grobe Überschlagsrechnung: 400 000 PJ sind 13 600 Millionen Tonnen SKE (Steinkohleeinheiten). Mal 2 Tonnen CO2-Emission pro Tonne SKE ergibt 26 Milliarden Tonnen CO2-Emission pro Jahr durch den Menschen. Das sind 1,3 Prozent des gesamten athmosphärischen CO2-Gehalts von 2000 Milliarden Tonnen. Den CO2-Gehalt 100 Jahre später möge der Leser selber ausrechnen.

(*) Name vom Webmaster geändert

 

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung! (21.10.2010)

Die Lokale-Agenda-Gruppen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, erklärte die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner gestern beim landesweiten kommunalen Klimaschutzkongress 2010 in Böblingen. Als Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements der lokalen Gruppen hat Tanja Gönner sechs Agenda-Anerkennungspreise verliehen. Der Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda 21 in Herrenberg ist einer der Preisträger. mehr

Einen Mitschnitt einer Sendung in SWR4 über den AK Energie können Sie hier herunterladen (mp3-Datei, 2,3MB). Herzlichen Dank an SWR-Moderator Philipp Pfäfflin!

 

Hermann Scheer ist tot (16.10.2010)

Am +14.10.2010+ ist der Träger des Alternativen Nobelpreises und SPD-Bundestagsabgeordnete in Berlin gestorben.

Hermann Scheer war der weltweit erfolgreichste Verfechter der Erneuerbaren Energien. "Solarpapst" wurde er auf der ganzen Welt genannt - anerkennend von China bis Japan und von Afrika bis Lateinamerika. Tausende Vorträge hat er in den letzten 30 Jahren auf allen Kontinenten gehalten - bis 200 pro Jahr. Seine zahlreichen, wegweisenden Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt.

Dass 47 Länder das deutsche "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) übernommen haben, ist hauptsächlich sein Verdienst.

Hermann Scheer war ein mitreißender Redner - vor 100 Zuhörern genauso wie vor 10.000 auf Kundgebungen. Bei einer Kundgebung gegen Stuttgart 21 hörten ihn zuletzt 50.000 Menschen. Er hat als erster SPD-Politiker eine Volksbefragung vorgeschlagen. mehr

Wir trauern um einen Menschen, der sich mit Leib und Seele für die Zukunft unserer Erde eingesetzt hat.
 

Schnee aus dem Ötztal nach Stuttgart (16.10.2010)

Die Landeshauptstadt wird Austragungsort des größten deutschen Snowboard-Contests. Die Fahrer sollen ideale Schneebedingungen vorfinden. Um nicht vom launischen schwäbischen Winter abhängig zu sein, bedient sich der Veranstalter, die MPS GmbH aus Leinfelden-Echterdingen, eines Kunstgriffs - beziehungsweise in den österreichischen Alpen. In Kooperation mit dem Ski- und Snowboard-Mekka Sölden werden 1000 Kubikmeter Gletscherschnee mit 20 Sattelschleppern aus dem Ötztal nach Stuttgart transportiert. mehr

 

Herrenberger Umweltwochen - Veranstaltungen! (03.10.2010)

Donnerstag 7. Okt. 20 Uhr Film "Plastic Planet". Kommunales Kino in der VHS Herrenberg.

Freitag 8. Okt. 20 Uhr Film "Jagdzeit - den Walfängern auf der Spur". Kommunales Kino in der VHS Herrenberg.

Samstag 9. Okt. Energietag! 13 bis 18 Uhr Leuchten-Demo-Stand, Vorführung durch die Lokale Agenda. mehr

Samstag 9. Okt. Energietag! 14 bis 20 Uhr Vortragsreihe in der Alten Turnhalle mehr

Mittwoch 13. Okt. 19:30 Uhr Ausstellungseröffnung "Passivhaus", Kreissparkasse, Bronntor 1, Herrenberg. Anmeldung bis 7. Okt. erwünscht unter 07032/923-3121 (Inge Maurer) .

 

Leuchten-Demonstrationsstand auf der Herbstschau (03.10.2010)

Der AK Energie hat einen "Leuchten-Demonstrationsstand" aufgebaut, mit dem verschiedene Eigenschaften von Leuchtmitteln demonstriert werden können: z.B. ihre Beleuchtungsstärke, ihre elektrische Leistung und ihr Lichtspektrum. Sie können sich den Leuchten-Demonstrationsstand bei der Herbstschau am 9. Oktober ansehen und, wenn Sie möchten, Ihre eigenen Leuchtmittel von zu Hause mitbringen und testen lassen. Der Leuchten-Demo-Stand wird am Samstag 9. Oktober von 13 bis 18 Uhr am Stand der Stadt Herrenberg vorgeführt. mehr..

 

"Schwabenstreich" in Herrenberg (28.09.2010)

Stuttgart 21 betrifft nicht nur Stuttgart, sondern das ganze Land.
Herrenberger Bürger, die SPD und Bündnis90/Die Grünen in Herrenberg laden am
Mittwoch, den 29. September um 19:00 Uhr
zum zweiten Herrenberger "Schwabenstreich":
60 Sekunden infernalisch laut sein gegen ein infernalisches Projekt. Wir bringen die Informationen - Sie bringen mit was Lärm macht: Tröten, Trillerpfeifen,Kochtöpfe, Trompeten, Trommeln, Glocken, Megaphone, Ratschen usw. Oder benutzen Sie einfach ihre Stimme um gemeinsam mit uns diesem Projekt den richtigen "Ton" zu geben.
Treffpunkt ist vor dem Bahnhofsgebäude in Herrenberg. mehr

 

Wussten Sie schon ... (15.08.2010)

SWR2 Aula heute: Beitrag "Strahlende Sprache". Der Autor behauptet: "(..) Die IAEA (Internationale Atomenergie-Agentur) kontrolliert sämtliche Veröffentlichungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, die mit radioaktiver Strahlung zu tun haben: wenn die Fakten der Agentur nicht gefallen, werden sie korrigiert. Widerspruch kann die WHO nicht einlegen.(..)"

Ich wills nicht glauben. Also mal "googlen": Es gibt tatsächlich einen Vertrag "WHA 12-40" nachlesen.

Zum SWR2-Beitrag geht es hier.

 

Neue Förderrichtlinien ab Juli 2010 (09.08.2010)

Neue zukunftsweisende Energiestandards gibt es im Förderangebot der KfW für energieeffizientes Bauen und Sanieren : das KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung und das KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau. Ebenfalls neu: Ergänzend zum zinsgünstigen Förderkredit gewährt die KfW ab sofort auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse, und zwar bis zu zehn Prozent der zugesagten Darlehenssumme. mehr

Nach Aufhebung der Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm können wieder Anträge auf Förderung beim BAFA gestellt werden. Die Förderung erfolgt nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 9. Juli 2010. mehr

 

Kostenexplosion von Leipziger Bahnprojekt (10.07.2010)

Ursprünglich waren rund 572 Millionen Euro für das Prestigeprojekt "U-Bahn" für Leipzig veranschlagt worden. Nun sind die Kosten für den City-Tunnel auf inzwischen rund 900 Millionen Euro angestiegen (..) Abgesehen von der Kosten-Nutzen-Diskussion ist der Sinn des Mammutprojektes immer wieder kritisiert worden, zumal das überirdische Verkehrsnetz in Leipzig auch recht gut ausgebaut ist (..) (zitiert aus   leipzig-seiten.de)

Wir Schwabe könnet Älles besser. Des kao ons net passiere bei Schtduggard 21. Auch wenn dr Hamburger Stern ebbes anders moint. Die Fischköpf hend eh koi Ahnung.

 

Eigenverbrauch von Solarstrom (10.07.2010)

Die Selbstnutzung von Sonnenstrom kann durch die Veränderungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) eine lohnende Sache werden. Während sich bei der technischen Umsetzung wenig ändert, wird die Kundenberatung und das Thema Kalkulation und Steuern komplexer. Ein guter Artikel zum Thema findet sich hier . Auch bei unserer Bauberatung finden Sie Hilfe zum Thema.
 

8. Sonnendach montiert! (25.06.2010)

Das Hochbauamt hatte Im Mai für die Sanierung des Südwestdachs des Andreae-Gymnasiums (AGH) gesorgt, so dass im Juni die bürgerbeteiligte Solarstromanlage montiert werden konnte, die am Montag, 28. Juni in Betrieb geht. Die Verantwortlichen bei der Stadt, den Stadtwerken (SWH) und der Agenda 21 sind froh, dass Gerd Klaus von Solar 23 den Termin einhalten konnte. Wegen des Renovierens der Lichtkuppel und den mündlichen Abiturprüfungen wurde nämlich ein Teil der Photovoltaik-Module erst in den letzten Tagen auf die vorbereiteten Aluminiumgestelle geschraubt   mehr..

 

3. Herrenberger Unternehmenstag: Bilder und Berichte (21.06.2010)

Der AK Energie war mit Beiträgen aktiv beteiligt. Karsten Schöck führte unseren Lampenteststand vor, Hermann Kempter demonstrierte den "hydraulischen Abgleich" an seinem Heizungspumpen-Teststand. Weitere Berichte von Gäubote und Kreiszeitung   mehr..

 

Erste Solar-Straßenleuchte in Herrenberg eingeweiht (16.06.2010)

Der Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda hatte dazu die Idee und investierte das Preisgeld des Innovationspreises 2007 der KREISZEITUNG in Höhe von 2000 Euro. Die Stadt Herrenberg legte die gleiche Summe dazu, um in die neue Technik einzusteigen. Die Lampe strahlt nun über dem Fußweg auf dem Grünbereich zwischen dem Gültsteiner Weg und der Paul-Gerhard-Straße. Sie stammt von einer Firma aus Wien, die für das gelungene Design ausgezeichnet wurde

Und Klaus Maisch (Leiter des Amtes für Umwelt und Verkehr, Ortsvorsteher in Gültstein) war so begeistert, dass er die längst überfällige Beleuchtung des Radweges zwischen Gültstein und dem Längenholz-Schulzentrum in den Gemeinderat einbrachte.   mehr..

 

Quo vadis Auto? (11.05.2010)

Buchautor Dr. Rüdiger Merten, alias Kurt Rüüd, referierte am 6. Mai aus seinem Buch "Quo vadis Auto?" über Thesen zur Zukunft des Autos.

Dr. Merten studierte u. A. Mathematik, Physik, Philosophie und Erziehungswissenschaften und war beruflich auch im KFZ-Bereich tätig. Er ist inzwischen im Ruhestand und als wissenschaftlicher Autor weiterhin aktiv.

Zitate aus seinem Buch: "Die fossilen und nachwachsenden Rohstoffe dieser Erde sind (..) begrenzt. Die globale Motorisierung der Menschheit würde mit den heutigen PKW ein Vielfaches des derzeitigen weltweiten Kraftstoffverbrauches erfordern. Durch Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit (..) wären dagegen Verbräuche von 1 bis 2 Liter auf 100 km schon heute technisch machbar (..) Im Buch wird dies anhand von auch für den Laien nachvollziehbaren Beispielrechnungen (..) aufgezeigt. (..) Mit Vollgas in den Kraftstoffcrash rasen oder genüsslich reisen, das Leben genießen?"

Weitere Themen seines Buches, die er auch in seinem Vortrag ansprach (Auswahl):

- Elektro- contra Benzin/Dieselantrieb
- Spritspartechnologie beim modernen LKW
- Wieviel Auto braucht der Mensch? Psychologie und Realitätsverlust des Autofahrers
- Das Auto und die Verfettung der Menschheit

Lesen Sie die Berichte aus GÄUBOTE und AMTSBLATT     mehr zu Kurt Rüüd

 

Ankündigung: Unternehmenstag am 19. Juni (13.06.2010)

Der 3. Unternehmenstag Herrenberg steht unter dem Motto "Nachhaltigkeit". Der AK Energie präsentiert dazu 4 Themen:

- Herrenberger Sonnendächer
- Moderne Energiesparlampen: Demo-Stand und Vortrag
- Passivhaus: Erfahrungen eines Besitzers
- Heizungstechnik: u. A. Live-Demo des Hydraulischen Abgleichs   mehr..

Der Unternehmenstag ist eine öffentliche Veranstaltung. www.unternehmenstag-herrenberg.de

 
Foto: Seiwald, Steinbeis-Transferzentrum

Bürger-PV-Anlage: Achtes Sonnendach wird installiert (19.05.2010)

Vergeben hat der Finanzausschuss des Herrenberger Gemeinderats die Arbeiten für das achte Sonnendach. Für rund 180000 Euro wird es auf dem Dach des Andreae-Gymnasiums (siehe Bild) installiert. Eile ist geboten, weil ab Juli die Einspeisevergütung sinkt. Alle 455 Anteile sind bereits vergeben. Errichten wird die PV-Anlage mit einer Leistung von circa 45,5 kW die Herrenberger Firma Solar 23. Sie hatte als einziges von acht zur Ausschreibung eingeladenen Unternehmen ein Angebot abgegeben.

 
Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg

Bioenergie und Regionale Wertschöpfung(26.04.2010)

Bioenergie in Form von Wärme und Strom aus Holz, Biosprit und Biogas kann einen großen Teil unseres Energiebedarfs decken. Biogas wird in Deutschland schon in rd. 4000 Biogasanlagen erzeugt. Der Landkreis Böblingen verwandelt bereits den Inhalt der Biotonnen in einer Biogasanlage in Strom und Wärme. Ein großer Teil der übrigen Biomasse in der Region verrottet aber leider noch ungenutzt. Unter dem Thema "Bioenergie und Regionale Wertschöpfung" hat Dr. Manfred Dederer, Biogasberater des Landwirtschaftsamts Ludwigsburg, am vergangenen Donnerstag über Grundlagen und Voraussetzungen zur Biogaserzeugung und Nutzung informiert. mehr..

Folien zum Vortrag von Dr. Dederer  hier 

 

Bericht der Agenda-Gruppen vor dem Technischen Ausschuss (15.04.2010)

11 Jahre sind die Herrenberger Agenda-Gruppen aktiv. Agenda-Koordinator Jürgen Baumer und AK-Energie-Sprecher Dr. Konrad Herz berichteten.

Jürgen Baumer wird nach dem jüngsten Beschluss des Gemeinderats künftig Umweltbeauftragter der Stadt Herrenberg - übrigens eine alte Forderung der Agenda-Gruppen. Herzlichen Glückwunsch, Jürgen!

Lesen Sie dazu den Bericht aus dem GÄUBOTE mehr..

Ausführlicher Tätigkeitsbericht (PDF)  hier 

Power-Point-Präsentation (PDF, 3,6MB!)  hier 

 

Passivhäuser in neuen Herrenberger Baugebieten (13.04.2010)

Drei neue Baugebiete in Affstätt, Mönchberg und Kayh sollen Bauherren weite Freiheiten gewähren, um dort moderne Niedrigenergiehäuser - speziell Passivhäuser - zu errichten. Olaf Hildebrand sprach über dieses Thema im Feuerwehrhaus Mönchberg. Herr Hildebrand ist Leiter des Architekturbüros ebök, das maßgeblich an der Konzeption der Baugebiete beteiligt ist.

Im Anschluss berichtete Passivhaus-Besitzer und Agenda-Mitglied Joachim Weller von seinen Wohnerfahrungen und beantortete Fragen. Lesen Sie dazu die Berichte aus dem GÄUBOTE und dem Amtsblatt. mehr..

 

Supermarkt baut ökologisch

In Tübingen haben die Stadtväter durchgesetzt, dass ein Supermarkt nicht mehr wie ein Supermarkt aussieht - einstöckig und flach, flächenintensiv, mit vielen Parkplätzen drumrum - sondern sie haben noch ein paar Stockwerke für weiteres Gewerbe und eine Photovoltaikanlage draufgesetzt. Mehrfachnutzung auf kleiner Fläche. Energetisch ist ein Würfel immer besser als eine flache "Zigarettenschachtel". Auch sonst ist das Energiekonzept bemerkenswert. mehr...

 

"Die überhebliche Verhinderungspolitik der Alten gegen Stuttgart 21 widert mich an." Benjamin Völkel, JU-Kreisvorsitzender (30.01.2010)

Auch wir alten Kämpen des AK Energie verhindern den Fortschritt - weniger Flieger, mehr Fußgänger, weniger Atomstrom, mehr Windmühlen - zurück in die Steinzeit. Lecker, Herr Völkel, wie Sie Alter und Verhinderung in einen Topf schmeißen und einen geschmacklosen Brei zusammenrühren. Artikel dazu in der Stuttgarter Zeitung hier.

Was des Volkes Stimme dazu meint: die Leserbriefe und Kommentare sind Perlen der Schreibkunst! Unbedingt in der Stuttgarter Zeitung nachlesen! hier

 

Handystrahlen gegen Alzheimer (14.01.2010)

Diese Meldung erschien im GÄUBOTE und machte auch in anderen Zeitungen die Runde - was könnte dahinter stecken? Seriöser Artikel oder Schachzug der Handy-Industie? Das Thema "Handy- und Mobilfunkstrahlung" ist zu brisant, als dass es derartig verharmlost wird. mehr..

 

Die Unverbesserlichen (04.01.2010)

Immer wieder melden sich "Klimaskeptiker" zu Wort und Schrift. Einen besonders herausragenden Beitrag wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Sowas erregt beim Zeitungsleser immer wieder Interesse, weil Mensch nun mal das Außergewöhnliche und Konträre liebt. Das Schlimme ist: solche bizarren Behauptungen sind schnell hingeworfen. Was tun? Immer nur Ignorieren ist unbefriedigend. Eine schnelle Entgegnung ist nur möglich, wenn man sich auf dasselbe Niveau des Beitragverfassers begibt. Aber da wir das nicht wollen, lassen wir den Solar-Förderverein auf hohem Niveau für uns argumentieren.
 

Erdgas von den SWH (17.11.2009)

Vom Herrenberger Gasversorger bekommt man Bioerdgas seit Oktober. Bioerdgas vermindert Abhängigkeit von Energieimporten und schafft Arbeitsplätze im eigenen Land. Die Mischung von Biogas und Erdgas ist preiswert und es ist kinderleicht, auf Bioerdgas umzusteigen: Keine Zusatzinvestition - eine vorhandene Gasheizung kann bleiben wie sie ist. mehr...


 

www.wind-energie.de/../braunkohle

Asphaltwerk Morof in Haslach: Braunkohlefeuerung?? (26.11.2009)

In einer schriftlichen Stellungnahme widersprechen Mitglieder des AK Energie der Darstellung eines Gutachtens, wonach keine schädlichen Umwelteinwirkungen zu befürchten seien, wenn das Haslacher Asphaltwerk Morof von Gas und Öl auf die Verbrennung von Braunkohlestaub umstiege. Dazu ein GÄUBOTE-Artikel und weitere Pressemeldungen mehr.

 

1. Herrenberger Energietage (12.10.2009)

Der Klimawandel ist da. Darin liegt jedoch auch eine Chance, wie der Meteorologe und Klimaforscher Prof. Dr. Wolfgang Seiler den Zuhörern in der Alten Turnhalle in Herrenberg erklärte. Dort fanden am Samstag im Rahmen der Herbstschau die ersten Herrenberger Energietage mit einer Fülle von Vorträgen statt. mehr

 


Letzter Eintrag: 30.01.2012